Zuletzt aktualisiert am 23.10.2026
Alle Leistungsphasen (LPH 1-8), energetische Projektbetreuung
Dieses Haus aus den 1920er-Jahren ist das Elternhaus des Bauherren, der nun schon lange außerhalb Münchens lebt. Nach Auszug der Mutter sollte es im Rahmen eines begrenzten Budgets saniert und durch einen kleinen nicht unterkellerten Anbau mit ca. 45 m² in Form einer Einliegerwohnung ergänzt werden, in dem die Familie des Bauherren für gelegentliche Besuche in München unterkommen kann. Das Haupthaus mit ca. 150 m² wurde vermietet. Die nur 30 cm starken Wände bestehen aus Vollziegeln, das in den 1960er Jahren ausgebaute Dach war wie die Terrasse über der Wohnraumerweiterung nur sehr gering gedämmt. Ziel der Sanierung war neben einer vollständigen Überarbeitung sämtlicher Räume eine energetische Sanierung mit gedämmter Fassade, neuen Fenstern, Dämmung von Kellerdecke und Dachbodendecke. Die ursprüngliche Gasbrennwertheizung verblieb, wurde jedoch durch eine dezentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ergänzt. Außerdem wurden die Heizkörper erneuert und vergrößert, um den späteren Einbau einer Wärmepumpe vorzubereiten.
Der Energieverbrauch wurde trotz der Wohnraumerweiterung um 40% reduziert (Einsparung ca. 20 TkWh/a bzw. 6 t CO2/a).
Bauweise: Bestandsmauerwerk mit 30 cm Vollziegeln bzw. 17,5 cm Hochlochziegel (Anbau) und jeweils 20 cm Wärmedämmung, dreifach verglaste Kunststofffenster, unverändertes Sparrendach mit 8 cm Wärmedämmung, Pultdach Anbau mit 30 cm Wärmedämmung, Decke zum Spitzboden mit 16 cm Dämmung, Unterseite Kellerdecke mit 12 cm Dämmung, Bodenplatte Anbau mit 16 cm Perimeterdämmung und zusätzlich gedämmtem Bodenaufbau. Gasheizung und dezentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung.
Daten: ca. 250 m² Wohn-Nutzfläche, ca. 800 m³ Bruttorauminhalt.
