Kolumne zum ökologischen Bauen

Die nachfolgend aufgeführten Artikel entstanden in einer Kolumne für das ökologische Anzeigenblatt der Spatz.

 

  • Was ist ein Ökohaus?
  • Ökologisch Sanieren – oder Abriss und Neubau?
  • Ökohäuser und Klimarelevanz
  • Ökologisch renovieren, ökologischer Innenausbau
  • Holzhäuser
  • Holz – ein nachwachsender Rohstoff
  •  

    Was ist ein Ökohaus?

    Wenn von „Ökohäusern“ gesprochen wird, sind damit meist sehr unterschiedliche Vorstellungen verbunden. Meist geht es um energiesparende Häuser, Holz- oder Lehmhäuser und um Einsparung von Ressourcen.
    An das ökologische Bauen werden dabei meist unterschiedliche Anforderungen gestellt. Während Kunden und Bauherren meist hohe Erwartungen haben, sprechen Baufirmen oft schon aufgrund weniger Details wie z.B. einer Solaranlage und einer Pelletsheizung in einem Holzhaus von einem Ökohaus, da sich dieser Begriff gut vermarkten lässt. Aufgrund der inzwischen sehr intensiven Diskussion über ökologisches und nachhaltiges Bauen in der Öffentlichkeit sind Kunden immer besser informiert und lassen sich nicht so einfach mit ökologischer Kosmetik abspeisen. mehr…

     

    Ökologisch Sanieren oder Abriss und Neubau?

    Deutschland ist eines der am dichtesten besiedelten Länder Europas, freie Grundstücke für Neubauten sind insbesondere in Ballungsgebieten rar, so dass der Sanierung des Gebäudebestandes eine zunehmend wichtigere Aufgabe zukommt.
    Sowohl Eigentümer wie Käufer älterer Immobilien planen häufig eine Gebäudesanierung, um z.B. Gestaltung, Grundriss, Komfort, Sicherheit, Energieeinsparung und technische Ausrüstung an ihre Bedürfnisse anzupassen. Auch ökologische Belange spielen immer häufiger eine Rolle. Oft stellt sich dabei die Frage: „Lohnt sich eine Sanierung, oder ist evtl. ein Abriss, verbunden mit einem Neubau, die bessere und kostengünstigere Alternative?“. mehr…

     

    Ökohäuser und Klimarelevanz

    Ökologisches Bauen bedingt eine ganzheitliche Betrachtung – nur so wird das Klima nachhaltig geschont.
    Der Begriff „ökologisch Bauen“ ist inzwischen vor allem aufgrund der Klimadebatte in aller Munde. Richtig geplant lässt sich mit einem ökologischen Gebäude sehr viel klimaschädliches CO2 einsparen. Dies wird durch staatliche Fördergelder unterstützt. Dabei sollte in die Betrachtung der gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes eingehen. mehr…

     

    Ökologisch renovieren, ökologischer Innenausbau

    Immer mehr Menschen planen statt einem Neubau eine Sanierung.
    Die Gründe sind vielfältig, vor allem in den Ballungsräumen wird der Platz knapp, Baugrundstücke sind kaum zu haben, so dass oft nur eine Sanierung eines Altbestandes übrig bleibt. Der Wunsch nach einer „ökologischen Sanierung“ kommt dabei immer häufiger. Menschen wollen Schadstoffe in ihrer Wohnung weitgehend vermeiden, z.B. um Gesundheitsbeschwerden und Allergien vorzubeugen oder bereits vorhandene allergische Beschwerden zu mindern. Auch Energieeinsparung und Ressourcenschonung spielen oft eine Rolle. mehr…

     

    Holzhäuser

    Immer mehr Menschen entscheiden sich für ein Haus aus Holz.
    Lag 1995 der Anteil der Eigenheime aus Holz in Deutschland noch bei 8%, waren es 2007 bereits 15%, in Baden-Württemberg wurde 2007 gar jedes vierte Eigenheim aus Holz gebaut. In einer Umfrage des Hausbaumagazins „Das Haus“ wollte 2010 mehr als jeder dritte Befragte (42%) gern in einem Holzhaus leben, in Baden-Württemberg gar jeder zweite! Gerade Familien mit kleinen Kindern, aber auch ältere Personen waren gemäß dieser Studie (jeweils 43%) besonders interessiert an Holzhäusern. mehr…

     

    Holz – ein nachwachsender Rohstoff

    Häufig wird argumentiert, dass der Rohstoff Holz doch begrenzt sei und es deshalb keine Lösung sein könne, dass in Deutschland immer mehr Menschen mit Holz bauen oder heizen – hätten wir dann irgendwann keine Wälder mehr?
    Tatsächlich steht die Ressource Holz nicht unbegrenzt zur Verfügung, wenngleich die europäischen Wälder (anders als in der dritten Welt) und auch die deutschen Wälder eine wesentlich stärkere Nutzung erlauben, was neben unserer Umwelt auch die heimische Agrarwirtschaft stärken würde. Nur zwei Drittel des jährlichen Holzzuwachses werden bisher wirtschaftlich genutzt. 25% mehr Verbrauch wäre schon heute problemlos möglich. mehr…